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„Die Nacht der Glühwürmchen“

Erinnerungen sind wie Sterne – an manchen Tagen siehst du sie hell am Himmel leuchten – an anderen Tagen verschleiern Wolken sie. Und doch sind sie immer da.

Egal was uns die Vergangenheit gebracht hat – man kann von ihr nur lernen. Das Liebe grausam ist, Küchen gemütlich sind, Kerzen nicht ewig brennen, Freundschaften viel bedeuten aber nicht alles, man Namen nicht behalten kann wenn man sie nicht kennt, das Technik  Fluch und Segen zu gleich ist, Humor Wunder bewirkt, die Sonne nicht nur gute Seiten hat ..

für alle sterne – auch die verblassten

martin

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von damals

Sie schmeckt salzig, die Träne die die Wange herunter kam und die Lippen benetzte. Es war nicht die erste und auch nicht die letzte. Egal aus welchem Grund wir Tränen vergiesen - salzig schmecken sie immer. Egal wie süss der Moment der Freude oder wie bitter der Moment der Trauer .... die Träne geht ihren Weg - langsam schleicht sie hinab ... ohne Ziel ... ohne Willen ... nur beeinflusst durch die Schwerkraft.

Versuche nicht sie zu fangen - sie bleibt nicht. Wohl aber die Erinnerung an den Moment wo die Träne geboren wurde ....

Freundschaft!

Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich ein Kind aus meiner Klasse nachhause gehen. Sein Name war Kyle. Es sah so aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen. Ich dacht mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein." Mein Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit meinen Freunden morgen Nachmittag), also zuckte ich mit den Schultern und ging weiter. Als ich weiter ging sah ich ein Gruppe Kinder in seine Richtung laufen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den Armen und schubsten ihn, so dass er in den Schmutz fiel. Seine Brille flog durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihm im Gras landete. Er schaute auf und ich sah diese schreckliche Traurigkeit in seinen Augen. Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am Boden umher und suchte seine Brille, und sah Tränen in seinen Augen.

Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner." Er schaute zu mir auf und sagte: "Hey, danke!" Ein großes Lächeln zierte sein Gesicht. Es war eines jener Lächeln, die wirkliche Dankbarkeit zeigten. Ich half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt. Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich ihn, warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf eine Privatschule ging. Ich hätte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind abgeben. Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine Bücher. Er war ein richtig cooler Kerl. Ich fragte ihn, ob er Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er sagte zu. Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten genauso über ihn.

Es begann der Montag Morgen, und auch Kyle mit dem riesigen Bücherstapel war wieder da. Ich stoppte ihn und sagte: "Oh man, mit diesen ganzen Büchern wirst du eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen." Er lachte und gab mir einen Teil der Bücher. Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle und ich richtig gute Freunde. Als wir älter wurden dachten wir übers College nach. Kyle entschied sich für Georgetown, und ich mich für Duke. Ich wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen uns niemals ein Problem darstellen würden. Er wollte Arzt werden und ich hatte vor eine Fußballerkarriere zu machen. Kyle war Abschiedsredner unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit indem ich sagte er sei ein Dummkopf. Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war so froh, dass ich nicht derjenige war der sprechen musste.

Abschlusstag, ich sah Kyle. Er sah großartig aus. Er war einer von denen, die während der High School zu sich selber finden und ihren eigenen Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als ich und alle Mädchen mochten ihn. Man, manchmal war ich richtig neidisch auf ihn. Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr nervös war. Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey, großer Junge, du wirst großartig sein!" Er sah mich mit einem jener Blicke (die wirklich dankbaren) an und lächelte. "Danke!" sagte er. Als er seine Rede begann, räusperte er sich kurz, und fing an. "Der Abschluss ist eine Zeit, um denen zu danken, die dir halfen diese schweren Jahre zu überstehen. Deinen Eltern, deinen Lehrern, deinen Geschwistern, vielleicht einem Trainer... aber am meisten deinen Freunden. Ich sage euch, dass beste Geschenk, das ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft. Lasst mich euch eine Geschichte erzählen."

Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig an als er von dem Tag erzählte an dem wir uns das erste mal trafen. Er hatte geplant sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte weiter, dass er seinen Schrank ausgeräumt hat, so dass seine Mutter es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause. Er schaute mich an und lächelte.

"Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser unsäglichen Sache bewahrt." Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem anhielt als dieser gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem schwächsten Augenblick erzählte. Ich bemerkte wie seine Mutter und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau das selbe, dankbare Lächeln. Niemals zuvor spürte ich solch eine tiefe Verbundenheit.

Freundschaften – oder die Gültigkeitsdauer von Handynummern

Neulich fand ich beim Aufräumen einen alten Timer – vier Jahre alt und vollgestopft mit Terminen, Namen, Adressen und auch Telefonnummern.
Prompt verfällt man der Nostalgie und blättert munter drauf los und staunt mit jeder Seite mehr.
Gott ist das lange her – he den Namen kennst du doch – ewig nichts mehr von dem gehört – wie es dem wohl geht ?
Sind wir zu oberflächlich ? Hat man viele Freunde wenn man viele Telefonnummern gesammelt hat ?
Die Schulzeit , die Ausbildung , der erste Job , der erste Umzug , der zweite Job - wie viel bleibt von der Vergangenheit ausser Erinnerungen ?
Was nimmst du mit dir wenn du gehst ? Telefonnummern und den Satz „wir hören von einander“ „wir mailen“ „ruf mich mal an“ – und ? Tut ihr das ? Tust du das ? Tun sie das ? Wie oft ? Wie lange ? Wie häufig ? Wie oberflächlich ? Wie herzlich ?

Ist die Entfernung tödlich ? Der Alltag verbindend ?

Auch wenn der Mensch verschwunden ist, bleibt seine Persönlichkeit haften. Ich bereue und bedauer dass es einige Verbindungen in meinem Leben nicht mehr gibt – gerade weil mich einige Personen sehr beeinflußt haben durch ihre Persönlichkeit und ihr Handeln.
Sicher ist es zu spät die Risse der Vergangenheit zu reparieren und ich könnte jetzt unendliche viele Namen hier aufzählen, aber das würde niemanden gerecht werden.

Was bleibt ist der Moment – das Durchlebte – das Lächeln – das Augenzwinkern – die richtige Entscheidung – die Peinlichkeit – das offene Ohr – der freundschaftliche Ratschlag – die Tränen - all das hüte wohl ! Denn die Summe daraus bist du – was dich einzigartig macht

In einem Meer aus Schmerzen ertrinken die einen,
die anderen lernen darin zu schwimmen.

Mache die Augen auf, schalte das Licht an und du siehst dass Einsamkeit unmöglich ist.

Die Wahrheit ist die Tochter der Zeit

Anders sein heisst nicht so werden

Humor ist der beste Schwimmring auf dem Strom des Lebens

... und wenn sie nícht gestorben sind dann lieben sie sich noch heute ....

search for the hero inside yourself,
search for the secret you hide.
search for the hero inside yourself,
until you find the key to your life.

leidenschaft, die leiden schafft

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden zu Deinem Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird zu Deinem Schicksal.

Nichts ist wunderschöner als das Leben und nichts grausamer als die Realität.

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Wenn wir einander festhalten aus Angst, der andere könnte gehen, dann sind wir Gefangene.
Wenn wir einander gehen lassen, damit wir zurückkommen, sind wir Liebende.

Das Leben gebe mir die Gelassenheit , Dinge hinzunehmen , die ich nicht ändern kann , den Mut , Dinge zu ändern , die ich ändern kann
und die Weisheit , das eine von dem anderen zu unterscheiden!


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